Ein Hook ist ein Wurf, bei dem der Bowlingball nicht geradeaus läuft, sondern eine Kurve macht.
Der Ball startet also eher außen, gleitet über den geölten Teil der Bahn und „biegt“ dann im trockeneren Bereich nach innen ab – genau in die Gasse, wo die Strike-Chance am höchsten ist.
Warum ist das so gut?
Weil ein Ball, der schräg auf die Pins trifft, mehr Energie überträgt und die Pins besser „aufräumt“.
Ein gerader Wurf
Warum entsteht ein Hook?
Ein Hook entsteht durch Rotation.
Beim Abwerfen gibst du dem Ball einen Drall – er dreht sich also nicht nur nach vorne, sondern leicht seitlich.
Dazu kommen drei Faktoren:
1. Die Schale des Balls
Reaktive Kunststoffe sorgen dafür, dass der Ball im trockenen Bereich stärker greift.
Mehr Grip = stärkere Kurve.
2. Der Kern im Ball
Bowlingbälle haben spezielle Kerne, die die Kurvenbewegung unterstützen.
Je nach Form und Gewicht reagiert der Ball früher oder später.
3. Das Ölmuster der Bahn
Auf dem vorderen Teil der Bahn liegt mehr Öl.
Dort gleitet der Ball gerade.
Je weiter hinten, desto trockener – und dort setzt die Kurve ein.
trifft zwar genau, aber oft fehlt der perfekte Winkel.
Für wen ist der Hook geeignet?
Für alle, die mehr Strikes wollen.
Der Hook ist die typische „Profi“-Technik – aber auch Freizeitspieler lernen ihn nach kurzer Zeit, wenn sie Lust haben, es auszuprobieren.
Ein guter Trainer oder Verein (hallo Strikepower!) zeigt dir die Bewegung in ein paar Minuten.
Funfact
Bowlingbälle drehen sich bei einem guten Hook oft mit 200–400 Umdrehungen pro Minute.
Das ist schneller, als viele Mixer laufen.